Konzertreihe Alte Musik im Kunstgewerbemuseum

Konzertreihe Alte Musik im Kunstgewerbemuseum

Treffpunkt: Schloss Pillnitz - Bergpalais, Hauptsaal

Einlass: ab 16:30 Uhr


 

  • Erwachsene 21,00 € inkl. MwSt
    • Konzert Alte Musik im Kunstgewerbemuseum
  • Ermäßigt (1) 18,00 € inkl. MwSt
    • Konzert Alte Musik im Kunstgewerbemuseum ermäßigt

* Pflichtfelder

(1) Mitglieder des Freundeskreises Kunstgewerbemuseum Dresden e.V., Senioren, Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte ab 50 %, Begleitperson, ALG II Empfänger

Details

Alte Musik im Kunstgewerbemuseum

Als 1963 das Kunstgewerbemuseum seine Dauerausstellung am neuen Standort in Schloss Pillnitz eröffnete, erklangen erstmals im Saal des Wasserpalais Instrumente aus der Museumssammlung. Was als einmaliger Festakt geplant war, entwickelte sich zur traditionsreichsten Veranstaltungsreihe innerhalb der SKD. Gleichzeitig bot dieses Format etwas, das seinesgleichen suchte in der Museumslandschaft: Die Besucher konnten Originalinstrumente des Dresdner Hofes in einem Dresdner Schloss erleben, gespielt von Mitgliedern der Staatskapelle, der ehemaligen Hofkapelle.

Im Jahr 2026 begeht das Kunstgewerbemuseum sein 150-jähriges Gründungsjubiläum. Dies feiern wir nicht zuletzt mit Musik auf Originalinstrumenten der eigenen Sammlung historischer Musikinstrumente. Höhepunkt wird ein Konzert in der rekonstruierten Schlosskapelle im Residenzschloss sein, in dem nicht nur mehrere der silbernen Trompeten der Guardes du Corps erklingen, sondern erstmalig gemeinsam mit zwei silbernen Pauken des Dresdner Hofes, die in der Rüstkammer bewahrt werden. Damit schlägt das Kunstgewerbemuseum einen weiteren Bogen zwischen den Museen.

Konzert am 04. Juli 2026, 17:00 Uhr – Musikalische Sammelleidenschaften am Dresdner Hof. Barocke Kammermusik aus dem „Schrank II“   

Das Konzert erkundet die faszinierende Welt der mitteldeutschen Barockmusik in Verbindung mit der Sammelleidenschaft, die sich in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) widerspiegelt. Sammlungen sind seit Langem Quelle des Wissens über vergangene Zeiten anhand von authentischen Objekten. Wenn zwei Sammlungen wie die der Musikinstrumente im Kunstgewerbemuseum und die der Notenhandschriften in der SLUB zusammenkommen, lässt sich Geschichte ganz lebendig erleben. Das Konzertprogramm stellt Kammermusik aus dem „Schrank II“ der SLUB in den Mittelpunkt, die meisten davon werden im Konzert zum ersten Mal seit damals erklingen. 

Ensemble Fürsten Musik:
Stefan Kunath – Alt
Anne Schumann – Violine, Viola
Caspar Erler – Violine 
Klaus Voigt – Viola da spalla
Sebastian Knebel – Cembalo
Museumsinstrumente: Viola da braccio, Gebr. Amati, Cremona, um 1630; Cembalo, J.H. Gräbner d.J., Dresden, 1736
Werke von J.G. Graun, J.G. Janitsch, J.A. Hasse, A. Bernasconi u.a.

 

Konzert am 11. Juli 2026, 17:00 Uhr – Von Liebe und Finsternis – Viola appassionata. Italienische Virtuosenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts für Viola da gamba und Barockharfe

Nichts hat Künstler aller Zeiten so sehr inspiriert und beflügelt wie die Liebe. Ob nun die Jungfrau Maria oder die Schöne aus der Nachbarschaft angebetet wurde – immer ist es die Liebe, die auch in der Musik die großartigsten Werke entstehen ließ. Musikalischer Ausdruck dieser Hingabe war im 16. Jahrhundert das Madrigal. Höchst kunstvoll und doch eingängig wurden einige Madrigale zu wahren Schlagern – jeder kannte sie, jeder liebte sie. Noch fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung verfassten Komponisten äußerst virtuose ambitionierte Bearbeitungen davon. Erleben Sie diese anrührenden Liebeslieder der Renaissance und ihre virtuosen Bearbeitungen voller Sinnlichkeit in der zauberhaften Besetzung von Viola da Gamba und Harfe!

Juliane Laake – Diskant- und Bassgambe
Maximilian Ehrhardt – Barockharfe
Werke von G. Frescobaldi, D. Ortiz, G. Dalla Casa u.a.


Konzert am 29. August 2026, 17:00 Uhr – Der große Wettstreit: Gräbner vs. Silbermann. Musik für zwei Dresdner Cembali

Nachdem die sensationelle Entdeckung der Signatur von Johann Daniel Silbermann und die Restaurierung seines Cembalos im vergangenen Jahr gebührend gefeiert wurde, möchten wir in diesem Konzert die beiden Dresdner Cembali und ihre Erbauer gegenüberstellen. Sie werden beide Instrumente sowohl solistisch als auch im Zusammenklang erleben können. 

Jan Katzschke und Peter Waldner – Cembalo 
Museumsinstrumente: Cembalo, J.D. Silbermann, Dresden, 1756; Cembalo, J.H. Gräbner d.J., Dresden, 1739
Werke von J.L. Krebs, J.S. Bach u.a.


Konzert am 19. September 2026, 17:00 Uhr – Die große Oktave. Aus den (Un)Tiefen italienischer Cellomusik

Das Programm beleuchtet die Ursprünge und Formenvielfalt des Violoncellos von Rom bis London und den Spagat des Instruments zwischen Bassfunktion und Solostimme. Dabei sind Werke für gleich drei Celli besonders seltene Schätze im 18. Jahrhundert. Es erklingen sowohl Originalwerke als auch authentische Arrangements für die Besetzung von tiefsaits.

tiefsaits:
Alma Stolte, Anna Reisener, Mirjam-Luise Münzel – Violoncelli
Museumsinstrumente: Violone, Peregrino Zanetto di Montechiaro, Brescia, nach 1591; Bassett, Tirol oder Oberitalien, Ende 17. Jahrhundert
Werke von D. Gabrielli, G. Cervetto, E. de Cinque, A. Vivaldi u.a.

Parkeintritt: Mit gültiger Konzert‐Eintrittskarte ist der Eintritt in den Schlosspark ab 16:30 Uhr frei.
Während der Veranstaltungen werden Foto‐ und Film‐ und Tonaufnahmen zur Dokumentation angefertigt. Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären Sie sich mit einer möglichen Veröffentlichung für museumstypische Zwecke einverstanden.

 



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